Eduard Josef Gübelin war ein neugieriges und intelligentes Kind. Im Gymnasium zeigte er grosses Interesse an Lyrik, Literatur und Sprachen. Ebenso konnte er sich für Kunst und Naturwissenschaften begeistern. Seine Vorliebe für Steine und Mineralien hat sich bereits früh entwickelt, und von Familienausflügen kam er immer mit Taschen voll von Exemplaren nach Hause. Schon als Junge wollte er so viel wie möglich über diese Fundstücke wissen.
Eduard Josef Gübelin war ein neugieriges und intelligentes Kind. Im Gymnasium zeigte er grosses Interesse an Lyrik, Literatur und Sprachen. Ebenso konnte er sich für Kunst und Naturwissenschaften begeistern. Seine Vorliebe für Steine und Mineralien hat sich bereits früh entwickelt, und von Familienausflügen kam er immer mit Taschen voll von Exemplaren nach Hause. Schon als Junge wollte er so viel wie möglich über diese Fundstücke wissen.
Zu jener Zeit war Gemmologie noch eher ein Handwerk als eine exakte Wissenschaft und wurde nur an wenigen Orten gelehrt. Er studierte in Zürich und Wien Mineralogie und ging dann in die Vereinigten Staaten, wo er als zweiter Europäer überhaupt am renommierten Gemological Institute of America ein Diplom erwarb. Doch tief im Herzen war er überzeugt, dass es noch viel mehr zu entdecken gab.
Zu jener Zeit war Gemmologie noch eher ein Handwerk als eine exakte Wissenschaft und wurde nur an wenigen Orten gelehrt. Er studierte in Zürich und Wien Mineralogie und ging dann in die Vereinigten Staaten, wo er als zweiter Europäer überhaupt am renommierten Gemological Institute of America ein Diplom erwarb. Doch tief im Herzen war er überzeugt, dass es noch viel mehr zu entdecken gab.
Zuvor wurden diese als Makel betrachtet. Er zeigte, dass die Einschlüsse, richtig interpretiert, offenbaren können, woher ein Edelstein kommt und – insbesondere – ob er von Menschenhand behandelt wurde. Diese Erkenntnis bedeutete eine Revolution im Fachgebiet, wodurch er sich als weltweit führender Gemmologe etablierte. Seiner Ansicht nach war es für das Verständnis von Edelsteinen wichtig, die Orte zu besuchen, wo sie gefördert werden. So wurde er zum Weltenbummler, sammelte Proben aus allen Ecken der Welt und baute eine der umfassendsten und bedeutendsten Referenzsammlungen für Edelsteine auf.
Zuvor wurden diese als Makel betrachtet. Er zeigte, dass die Einschlüsse, richtig interpretiert, offenbaren können, woher ein Edelstein kommt und – insbesondere – ob er von Menschenhand behandelt wurde. Diese Erkenntnis bedeutete eine Revolution im Fachgebiet, wodurch er sich als weltweit führender Gemmologe etablierte. Seiner Ansicht nach war es für das Verständnis von Edelsteinen wichtig, die Orte zu besuchen, wo sie gefördert werden. So wurde er zum Weltenbummler, sammelte Proben aus allen Ecken der Welt und baute eine der umfassendsten und bedeutendsten Referenzsammlungen für Edelsteine auf.